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Das Blog über Ernährung und Kommunikation

Texte aus Vollkorn

Vollkorn kann man nicht nur essen, sondern auch damit schreiben. Wie das? Schriftdesigner Friedrich Althausen hat eine Schrift kreiert mit diesem gesunden Namen – für Brot-und-Butter-Texte, wie er sagt. Also die ideale Schrift für mich? Immerhin verdiene ich mein Brot und meine Butter mit Texten. Und gesundes Vollkorn, da kann eine Ernährungswissenschaftlerin kaum Nein sagen. Aber ob die Texte auch schmecken?

Die Vollkornschrift sieht tatsächlich kräftig und gesund aus. Sie wirkt in sich stimmig,  gut abgeschmeckt. Insofern für manche Anwendungen sicher eine gute Wahl. Etwas für Typen aus echtem Schrot und Korn. Als “ofenfrisch”  serviert Althausen sie, doch für meinen Geschmack wirkt sie eher etwas altbacken. Oder ist “altbacken” jetzt das neue “modern”?

Hier können Sie selbst an der Vollkorn knuspern. Eine weitere Kostprobe gibt es bei Stefan Niggemeier, dessen vollkommen auf Vollkorn umgestelltes Blog mich auf die Schrift aufmerksam gemacht hat. Und, schmeckt’s?

Blindtexte, die schmecken

Blindtexte sollen eigentlich nur die Seiten füllen und die Typographie demonstrieren, wenn noch kein Text vorliegt. Meist ergeben sie keinen Sinn. Wie schön, wenn Blindtexte mal sinnlich daher kommen, einem gar den Mund wässrig machen.

Als Schleckermäulchen gefallen mir besonders die süßen Blindtexte bei http://cupcakeipsum.com/

Wer es lieber herzhaft mag, findet Fleisch satt unter http://baconipsum.com/

Und Gemüseliebhaber mögen sicher an diesen Blindtexten knabbern  http://veggieipsum.com/

Blogwichtel: Gesundes Essen im Job

Während Blogwichtel Andrea Groh bei mir im Blog geträumt hat, war ich in Wichtelmission bei Martina Schäfer  unterwegs. Der PR-Expertin für Finanzthemen durfte ich ihr Wunschmenü servieren zum Thema “Gesund essen im Job – (wie) geht das?”

Hier ein kleiner Appetithappen:

Sind Sie heute schon zum Essen gekommen? Oder gab es wieder nur schnell einen Kaffee im Stehen und einen Happen nebenbei am Rechner? Bei Ihnen gibt es erst abends was Richtiges zu essen, weil der Tag zu stressig ist? Kein Wunder, wenn die Konzentration nachlässt oder das Gewicht aus dem Ruder läuft.

Wollen Sie bei der Arbeit volle Leistung bringen? Dann braucht nicht nur der Computer Strom, sondern auch Ihr Körper fordert Nachschub. Werfen Sie nur eilig etwas Fast Food ein oder verzichten ganz aufs Essen, macht er irgendwann schlapp. Zu viel Stress, keine Zeit? Hier einige Tipps, wie Sie im Job schnell und gesund etwas zu essen zaubern.

Welches Essen Schreibtischtätern Power gibt und wie Sie das Mittagstief vermeiden, erfahren Sie in meinem Artikel bei Martina Schäfer.

 

Blogwichtel Kochbuch-Rezension: Der Koch meiner Träume

Stiftung Warentest Kochbuch durchs Jahr

Endlich kommt der Blogwichtel bzw. die Wichteline zum Essen. Und hat sie hat offensichtlich Hunger. Lesen Sie, wie Texterkollegin und Lektorin Andrea Groh vom Blog “querbeet gelesen” von einem Koch träumt und mit einem wunderbar praktischen Kochbuch aufwacht.

 

Man kann ja wohl träumen? Also träume ich. Dass ich einen Koch habe (oder eine Köchin), der mir jeden Tag ein frisches, leckeres Mittagessen kocht. Als Freiberuflerin im Homeoffice könnte ich jeden Mittag eine Runde laufen und beim Bäcker oder Fleischer etwas holen. Oder gar essen gehen, ob nun zum Griechen, ins Kebap-Haus oder gutbürgerlich, wie es so schön heißt. In Laufweite gibt es hier nicht so spannende Restaurants und keine, deren Essen ich jeden Tag haben wollte.

Stattdessen rapple ich mich irgendwann zwischen 12 und 14 Uhr vom Schreibtisch auf und gehe in die Küche. Überlege, ob ich kochen möchte. Und wenn ja, was. Wie oft lande ich dann beim immergleichen Rezept, wie langweilig! Bei mir sind das Spaghetti mit Tomatensoße, und irgendwann kommt einem das doch zu den Ohren heraus. Obwohl es so viele Rezepte gibt, die schnell und mit wenigen Zutaten zu kochen sind, bin ich in der Küche ein Gewohnheitstier. Das Denken und das Kreative schafft es nicht in die Küche, jedenfalls nicht mittags. Es bleibt am Schreibtisch hocken und gönnt sich dort eine Pause.

Jetzt kommt der Koch meiner Träume ins Spiel. Mir ist es egal, wie er aussieht, wie alt er ist, wäre nett, wenn er Deutsch oder Englisch sprechen würde, dann könnten wir auch ein wenig plaudern. Gegen 12 Uhr klingelt er und tritt ein, mit einem Korb voller leckerer, frischer Lebensmittel. Er erzählt mir, wo er was gekauft hat und welches Essen er für heute Mittag plant: Ratatouille, Taboulé, Indische Linsensuppe, Schweinelende mit Kartoffeln und Erbsen … Einmal die Woche gibt es Fleisch, einmal Fisch. Und am Wochenende hat er Pause, dann stelle ich mich (ausnahmsweise!) in die Küche, denn dann ruht ja die andere, die Kopfarbeit.

Der Koch meiner Träume kocht zunächst nur für mich. Doch dann merke ich, dass am Tisch etwas fehlt: mehr Gesellschaft. Mein Koch weiß natürlich, wer gern noch mitessen würde, und er ist damit einverstanden, für um die fünf Leute zu kochen. Nicht jeder kann jeden Tag zum Essen kommen, aber die meisten setzen alle Hebel in Bewegung, um das köstliche Essen meines Koches nicht zu verpassen.

Der Koch meiner Träume kocht nach der Jahreszeit. Es gibt Tagliatelle mit Blattspinat im Frühling, gefüllte Zucchini im Sommer, Brokkoli-Auflauf im Herbst und Grünkohlsuppe im Winter. Ich gehe nach wie vor einkaufen, denn mein Koch ist ja nur mittags da. Aber ich kann durch den Markt laufen, ohne frustriert all die fertigen Lebensmittel anzustarren, die in einer unglaublichen Fülle verkauft werden und auf die man immer aufs Neue hereinfällt. Mein Koch färbt auf mich ab: Mir schmeckt die Tiefkühlpizza nicht mehr, nicht die Fertigmischung für die Suppe, nicht der Knödel im Plastikkleid.

Stopp! Mein Koch ist ja nur eine Kopfgeburt. Bisher hat er nicht geklingelt, ich träume also weiter. Immerhin habe ich ein Kochbuch, das mir eindeutige Angebote macht: Nimm mich! Schlag mich auf! Koch mit mir! Ich hab es schon eine ganze Weile, „Das neue Kochbuch durchs Jahr“ heißt es, die Stiftung Warentest hat es herausgegeben. Es ist frisch und einfallsreich, nicht kompliziert und rundum zu empfehlen. Der Frühling ist grün, der Sommer ist rot, der Herbst lila und der Winter blau – man sieht schon bei geschlossenem Buch, an der farbigen Seitemarkierung, wo man es aufschlagen muss. Zu den einzelnen Zutaten – Gemüse, Obst, Fleisch, Fisch usw. – gibt es jeweils eine kurze Übersicht (Einkauf, allgemeine Zubereitung, so schmeckt das usw.), dann verschiedene Rezeptvorschläge. Bei Tomaten wären das: Tomaten-Pasta, Tomatensuppe, Tomaten mit Schafskäse gefüllt. Die Rezepte sind übersichtlich: links die Zutaten, in der Mitte die Anleitung, rechts die technischen Daten wie Kochzeit, Zubereitungszeit usw. Und ein Foto ist auch immer dabei.

Solange der Koch meiner Träume nicht vorbeikommt und mich bekocht, muss ich wohl selbst an den Herd – ich fang gleich mal an und suche nach einem Winterrezept. Bin dann in der Küche! Und wünsche ein frohes Selberkochen allerseits!

Angaben zum Buch:

Das neue Kochbuch durchs Jahr

Sonderausgabe – unveränderter Nachdruck der 2. Auflage

Kochbuch: Sonderausgabe im Flexcover. Mit Rezepten, die mit wenigen Zutaten ganz einfach nachzukochen und gesundheitlich ausgewogen sind.

384 Seiten, Buch
Format: 19,8 x 25,6 cm
ISBN: 978-3-86851-027-0
Erscheinungstermin: 15. März 2011

Preis: 15,00 €

Mampf 2: Ernährung und Bewegung für Kinder

mampf 2 Titel-AusschnittNun will ich endlich die neue Ausgabe des Kindermagazins “mampf” vorstellen. Meine Lieblingsseiten sind die Mampf-Landschaft aus Lebensmitteln und die Einkaufs-Rallye als Brettspiel. Besonders gut gefällt mir auch das Quiz “Gibt es Kartoffelbäume und Bananensträucher?” Dort können die Kids raten, wo und wie unser Obst und Gemüse wächst. Zudem erfahren sie im Heft wie unsere Verdauung funktioniert und wie viel Süßes okay ist.  Lisa berichtet von ihrer ersten Erfahrung beim Volitigieren und Fußballstar Thomas Müller gibt Profi-Tipps, wie Kinder spielerisch ihre körperlichen Fähigkeiten verbessern können. Dazu gibt es jede Menge Rezepte, Rätsel, Infos und Spiele.

Ich finde, das Heft ist wieder echt schön geworden. Bin richtig stolz darauf. Weite Teile der Konzeption und praktisch alle Texte stammen aus meiner Feder. Und die Zusammenarbeit mit Rewe und der Agentur Gramm hat wieder super geklappt. Bei so einem tollen Projekt ist das Arbeiten schon fast vergnügungssteuerpflichtig!

Bleibt zu hoffen, dass es im nächsten Jahr ein mampf 3 geben wird. Dieses und letztes Jahr hat Rewe “mampf”  jeweils im Herbst zur Nachhaltigkeitswoche herausgegeben. Dann wird das Heft kostenlos in den Rewe Märkten verteilt. Eine etwas komprimierte Version von mampf 2 (pdf, 8MB) gibt es in meinen Kostproben zum Herunterladen. Direkt bei Rewe kann man die kompletten Versionen von  mampf 2 und mampf 1 herunterladen.

Blogwichtel kommen zum Essen

Oh, jetzt muss ich mein Blog aber dringend auf Vordermann bringen. Denn spätestens am 18.12. kommen die Blogwichtel zum Essen. Blogwichtel? Eine wunderbare Idee meines Lieblingsnetzwerks Texttreff.

Dort gibt es viele Bloggerinnen, und viele Blogs könnten mal wieder etwas neuen Schwung vertragen, wie auch mein Blog “Komm zum Essen”. So wurde jedem beteiligten Blog wie beim klassischen Geschenkewichteln eine Gastbloggerin zugelost. Und als “Geschenk” schreibt jede einen Gastbeitrag für das ihr zugeloste Blog.

Bei mir kommt Andrea Groh, Bloggerin von “queerbeet gelesen” zum Essen und serviert einen kleinen Leckerbissen, vielleicht eine Buchrezension oder auch ein nettes Fundstück – ich bin selbst gespannt. Dafür werde ich bei der Kommunikationsexpertin Martina Schäfer einen leckeren Gastbeitrag auftischen. Was genau, wird noch nicht verraten.

Wer mehr über das Texttreff-Blogwichteln wissen möchte, findet die hier komplette Blogwichtel-Liste.

LZ-Loblied auf REWE Kindermagazin Mampf

Titelseite des neuen REWE KIndermagazins "Mampf"

Welch eine Freude: Lattmann, Blogger der Lebensmittelzeitung, singt ein Loblied auf das neue REWE Kindermagazin “Mampf”:

“Mampf” lautet der etwas irreführende Titel eines neuen Gratis-Blättchens, das die Rewe deshalb neuerdings für Kinder bereit hält. Darin geht es keineswegs darum, wie man sich vor der Spielekonsole möglichst kalorienlastig den Wanst vollhauen kann, sondern um leckere Rezepte und Bewegungstipps.

Und sein “Highlight des Heftchens”, das Mampf-Lied geriet ihm gar zum Ohrwurm:

Seit Tagen schon geht mir der Song nach der Melodie von “Hopp, hopp, hopp, Pferdchen lauf Galopp” nicht mehr aus dem Kopf. Seien Sie also gewarnt, bevor Sie weiterlesen! Nun ja, Sie haben es nicht anders gewollt. Wir beginnen mit der zweiten Strophe: “Milch, Milch, Milch, Power für den Knilch / Stärke Zähne, feste Knochen / lass uns mal wal Leckres kochen. / Joghurt, Käse, Milch/ Power für den Knilch. Und jetzt alle noch einmal: “Milch, Milch, Milch,…”.

Da klingeln auch mir die Ohren, denn ich habe sowohl das ganze Heft als auch den Song geschrieben. Hat übrigens riesig Spaß gemacht, das Magazin gemeinsam mit REWE und der Agentur Gramm zu entwickeln und zu produzieren.

Ausschnittweise zu sehen ist das Heft bei meinen Kostproben. Das ganze Heft kann kostenlos bei REWE bestellt oder als pdf heruntergeladen werden. Und hier geht’s zum LZ-Blog-Beitrag von Lattmann: Power für den Knilch

Ernährungspyramide in Vietnam

Wer hätte das gedacht: Auch in Vietnam wird die Ernährungspyramide verwendet. Diese Tafel habe ich dort an der Außenmauer eines Kindergartens in Hoi An entdeckt.

Tafel Ernährungspyramide in Hoi An, Vietnam

Ernährungspyramide entdeckt in Hoi An, Vietnam


Leider kann ich kein Vietnamesisch, aber ich vermute, dass hier Monatsrationen angegeben sind. Pro Tag wären 12 kg rau (Gemüse) doch eine raue Herausforderung für die Verdauung.

Kohlenhydratreiche Lebensmittel bilden bei der vietnamesischen Pyramide die Basis, wie früher auch bei uns. Interessant, dass hier Gemüse und Obst in getrennten Stufen aufgeführt werden. Und oben gibt es noch eine Stufe mit “duong”, was immer das sein mag.

Ist jedenfalls in der aid-Pyramide nicht zu finden. Aber die Vietnamesen haben sicher auch keine Lizenzgebühr an den aid-infodienst bezahlt, die normalerweise für die Veröffentlichung der Pyramide fällig wird. ;-)

Heilwasser bei Bild der Frau

Sorry, dass mein Blog so lange verwaist war. Habe mehr als reichlich zu tun – von Krise keine Spur :-)

Die Heilwasser-PR macht richtig Spaß: Die Zusammenarbeit funktioniert prima, das Produkt hat Potential und bietet auch ernährungswissenschaftlich anspruchsvolle Themen. Hoffentlich auch hier im Blog bald mehr zu Themen wie Säure-Basen-Haushalt, Diabetes und Magnesium, Kieselsäure usw.

In der kurzen Zeit haben wir schon sehr schöne Clippings erreicht. Das absolute Highlight ist ein ganzseitiger Bericht über Heilwasser in Bild der Frau – sogar mit Ankündigung auf der Titelseite. Zudem sind im Internet vier Seiten auf bildderfrau.de erschienen.

Und hier noch ein Artikel über Heilwasser-Trinkkuren in den Stuttgarter Nachrichten: Trinkkuren helfen Schlückchen für Schlückchen

Tee kreativ: Origami-Beutel und Tea-shirts

Was man aus Tee alles machen kann: Zwei originelle Varianten des ordinären Teebeutels.
teashirts1-550x426Gefunden habe ich die Tea-shirts und Origami-Teebeutel bei Frubiz – daily dose of inspiration. origami-tee550x573Vielen Dank an Fiona Amann, die mich bei Twitter auf diese bezaubernden Ideen aufmerksam gemacht hat.

 

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